Reviews

N wie das Nimrod-Projekt

Das Nimrod-Projekt von Charles Sheffield

Story
Ein Experiment schlägt fehl und die beiden verantwortlichen Kommandanten sollen ein Team aus verschiedenen außerirdischen Völkern und Menschen zusammenstellen, um das entflohende höchst gefährliche Testsubjekt wieder einzufangen.

Im 23. Jahrhundert leben die Menschen friedlich neben den anderen Völkern der Galaxis. Doch dieser Friede trügt, denn erst kürzlich ist ein Experiment schrecklich fehlgeschlagen: Wissenschaftler wollten ein Lebewesen erschaffen, das die Menschen vor unbekannten Gefahren aus dem All schützen sollte. Doch nun ist dieses Wesen völlig außer Kontrolle geraten, und es ist schwer bewaffnet. Hastig wird ein Notfall-Team zur Lösung des Problems zusammengetrommelt. Das Ziel: ein bislang unerforschter Planet, auf dem die ungeheuerlichste Bedrohung lauert, die die Völker je fürchten mussten …

Eigene Meinung
Das Buch ist lustig, voller Überraschungen und vorallen voller Probleme. Irgendwie haben alle Charaktere ein wenig einen Schaden und kommen mit ihrer eigenen Situation nicht zurecht, naja, zumindest war es lustig zu lesen. Ich mochte den Punkt in den Buch, als zwei Charaktere, die eigentlich nichts füreinander empfinden und einfach nur aufgrund der Umstände zusammen waren, den jeweils anderen als Ersatz für ihre gescheiterten Liebesmühen an sich herran gelassen haben. Mein Lieblingscharakter des Buches war Tatiana oder auch Tatty genannt, eine dieser zwei Personen. Eine drogensüchtige Prinzessin der Erde, die ein Mitglied für die Expedition, welches „schwachsinnig“ ist durch eine Therapie auf einen fremden Planeten heilen sollte. Nebenbei gibt es ihren Stoff nur auf der Erde und somit befindet sie sich auch gleich auf Entzug. Das Buch dreht sich im Grunde mehr um solche Verstrickungen als um die Suche nach den erschaffenen Lebewesen. Klar ist dies ein Grundthema, aber eben nicht das Grundthema. Ich mochte diese menschlichen Verstrickungen auch viel lieber, nur für Tatty hätte ich mir so gerne ein anderes Ende gewünscht. Sie ist glücklich ja, aber in einer Situation, die alles andere als rosig ist, aber ich will nicht zuviel verraten. Das Nimrod-Projekt ist kein typisches actionreicher Science Fiction Roman, sondern irgendwie etwas anderes. Es wird viel feinfühliger auf das Zwischenmenschliche eingegangen und auch wenn die meisten Charaktere wie eine Ansammlung von Stereotypen wirken, ist da doch noch ein wenig mehr.

Mich hat das Buch gefesselt und doch auch teilweise mit einer inneren Unruhe zurückgelassen. Das Ende habe ich nicht erwartet und das ist auch gut so, aber irgendwie habe ich noch das Gefühl, dass hier mehr am Werk ist, nur habe ich es nicht erspäht.

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5 thoughts on “N wie das Nimrod-Projekt”

  1. Jaaa, leider ist das Wochenende schon wieder fast vorbei … :/ Sehr schade.

    Mir geht's im Moment nicht so gut. Viele psychosomatische Beschwerden und generelles Unwohlsein – gar nicht schön 😦 Wird hoffentlich bald wieder besser.

    Ich freu mich schon auf deinen „normalen“ Blog-Betrieb 🙂 Schönen Sonntag noch!

    Gefällt mir

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