Animationen, Reviews

52 Animations #25 – The Book of Life

The Book of Life, zu deutsch Manolo und das Buch des Lebens, ich werde es aber beim englischen Titel halten, da ich damals den Film auf englisch gesehen habe 😉 und weiter geht es mit der Reviewreihe 52 Animations, heute mit dem Thema Vergänglichkeit!

Story

Two guys in love with the same girl… der Trailer fasst es im Grunde schon gut zusammen, 2 Jungen verliebt in dasselbe Mädchen und zwei Geister die darüber wetten, wer sie am Ende bekommt. La Muerta, Herrin des Reiches der Erinnerten und Xilbalbá, Herr des Reiches der Vergessenen, wetten darum ob sich Maria für Manolo oder für Joaquin entscheidet. Die Jungen müssen jedoch ohne ihre Geliebte aufwachsen, da sie von ihren Vater zur Strafe weggeschickt wird. Über dies hinaus mischt sich Xilbalbá mehrmals unfair in die Wette ein, was dazu führt, dass es Manolo nicht gerade leicht hat.

Eigene Meinung

Die Musik im Trailer hat mich wochenlang verfolgt. Ich bin also sehr positiv in den Film gegangen und auch der Animationsstil, der mir zu Beginn doch etwas Unbehagen auslöste wurde von der Story und den detailreichen Animationen weggefegt. Der puppenhafte Stil wird nämlich gleich zu Beginn erklärt mit der Einführung der Museumsdame, die von allen Charakteren Puppen herausholt. Klitzekleine Versionen der Charaktere, die einen nur ans Herz wachsen können. Ich kann mich nicht mehr erinnern, aber mittendrin wechseln sie auch immer wieder zu den Kindern im Museum, was ich selbst aber als etwas unnötig empfunden habe. Für jüngere Zuschauer wird es hingegen helfen sich mit den Charakteren zu identifizieren, die der Geschichte lauschen.

Romantik kommt in diesen Animationsfilm nicht zu kurz und ebenso die Songcovers.  Besonders das „I will wait for you„-Cover, währenddessen Manolo aufwächst, von der knabenhaften Stimme zu den schön kessen Dialekt, fand ich storymäßig total gut gelungen. Und die Kameraeinstellungen zu I Love You Too Much, als die Spannung steigt und dann kurze Zeit La Muerta in einen Schwenk zu sehen ist war total romantisch, ehe die Story ihren Lauf nimmt mit dem eifersüchtigen Joaquin. Es ist eine klassische Liebesgeschichte, aber der Einblick in die lateinamerikanische Kultur, während das passende Make-up zu Halloween immer beliebter wird, war nett. Ein Themenbereich, wo ich mich gar nicht ausgekannt habe, aber jetzt springt auch Disney auf den Zug auf. Mehr Halbwissen, hurrah! xD Auch die Reiche der Erinnerten und des Vergessenen waren total meines. Die ganzen Charaktere mit den Verschnörkelungen, die Musik, der Witz und Manolo, der gegen das Schicksal ankämpft für Maria, waren total süß.

Zu erwähnen bliebt nur noch, dass ich Maria großartig gefunden habe, da sie obwohl es eine typische Story war doch so etwas wie Charakter bekommen hat xD und das ich mich schon über sowas simples freue ist schon ein bisschen traurig, aber ich hoffe auf die Zukunft!

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