Games, Reviews

Dear Esther [GAME]

Story

Ein Spiel durchzogen von einer ganz besonderen Stimmung, allein gelassen auf einer Insel mit den Worten „Liebe Esther. Die Möwen landen hier nicht mehr.“ Der Erzähler begleitet dich durch das Spiel, doch sonst zeichnet sich das Spiel durch erdrückende Einsamkeit. Ein rotes Licht blinkend in der Ferne und wie im Traum erstreckt sich der Weg vor einem. Melancholie, Einsamkeit und Entdeckerdrang zu einem Game vermischt.

Eigene Meinung

Als ich das erste Mal Dear Esther angerührt habe, hatte ich davor gerade ein sehr actionreiches Rollenspiel gezockt, ich hatte nicht die Ruhe, die Stimmung, die für dieses Spiel nötig waren. Ich bin rein, ein paar Schritte gegangen und habs dann mich ärgernd sein lassen. So ein langweiliges Spiel… und so hätte die Geschichte auch enden können, doch tat sie nicht.

In meinen ruhigeren Minuten habe ich dann erkannt, dass es doch seinen Reiz haben könnte sich richtig auf Dear Esther einzulassen, aber im Schwung des Lebens kommt man zu selten dazu sich zurück zu besinnen, zumindest ging es mir so bis vor kurzen. Nach nicht allzu langer Zeit gab ich Dear Esther jedoch eine weitere Chance, die sich nicht nur auf meinen Kopf bezog, sondern auch auf das Game an sich.

Ich stand also wieder da, ging durch die Landschaft, die mir nach so langer Zeit völlig fremd war. Ich sog die Stimmung in mich auf, als eine Stimme ertönte und mir etwas von einer Höhle erzählte, daraufhin ging ich in die nächstbeste Höhle rein und sah nur weitere Landschaft an ihren Ende. Okay, Stimme, red ruhig weiter. Ich verfolgte weiter den Weg, bis ich auf die Idee kam mich von einer Klippe zu stürzen. Ich überlebte, mit den bedauerlichen Gedanken der Unsterblichkeit ging ich also wieder hinauf und stürzte mich etwas weiter erneut hinunter… ich starb. In dem Moment durchflutete mich ein enormes Glücksgefühl, weil hey ich konnte sterben. Nach kurzer Zeit wurde ich viel zu weit vorne am Weg wiederbelebt und ich stürzte mich erneut hinab. Von da an war mein großes Gameziel herrauszufinden wo ich sterben konnte und wo nicht. Ich war glücklich und ich hoffe das nicht viele Leute das Spiel so wie ich gespielt haben. Die ersten Minuten hatte ich mich auf das Spiel eingelassen, aber wie gerade gelesen hielt das nicht lange und ich bastelte mir mein eigenes Spiel daraus xD man könnte sagen, vielleicht war ich zu melancholisch – also die Hintergrundmusik ist schon ziemlich tragisch – oder aber mir war einfach stinklangweilig – eher nicht, aber in perfekter Stimmung war ich auch nicht für das Game. Jedoch habe ich mich nach anfänglichen Rumspielereien völlig auf die Stimmung eingelassen und es nicht bereut, weil es etwas ganz eigenes war.

Auf alle Fälle hat es Spaß gemacht und das ist doch das wichtigte beim Zocken,
oder? :“D Und nein, ich hege keine Selbstmordgedanken, aber solange es nicht real ist wird man doch schon ausprobieren dürfen was alles geht.

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