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How to Draw Doggos – cute and not so cute

Auf der Nyancon gab es heuer einen kleinen Doggo Zeichenworkshop, nachdem ich diese letztes Jahr mit den Katzen beehrt habe. Einen Teil des Katzentutorials habe ich übrigens auch in einem kleinen Mischmasch Büchlein veröffentlicht 🙂 mehr Infos dazu demnächst.

Doggos Zeichnen

Willkommen beim Doggo zeichnen. Wichtig für das Zeichnen eines Doggos ist auch wie bei dem Kemonomimi Workshop erwähnt, die 3-Dimensionalität.

Vorne und hinten ist wichtig, sowie Schatten gegenüber flachen Flächen. Aber mehr dazu am besten bei den Kemonomimis nachzulesen 😉
dog3.pngDer wichtigste Punkt für Hundeohren ist es aber mit der Überlappung zu spielen und auch damit um welche Rassen es sich handelt. Hierzu google man sich seine liebste Rasse oder gucke einmal durch das Verzeichnis, um sich näher mit dieser zu beschäftigen. dog2-e1539791831655.png

Eine der Aufgaben aus dem Workshop war es einen Hund mit eher glatten kurzen Haaren zu zeichnen und einen wuschligeren. Die Ohren, die Kopfformen, aber auch charakteristische Haarlängen helfen beim Darstellen von bestimmten Rassen.

Natürlich hat auch jeder Hund einen anderen Körperbau, aber für den Workshop wurde sich an größeren Hunden orientiert, um das Prinzip der Beine zu erklären, so sind Hundebeine keine Striche, die einfach nach unten weitergehen. Die Vorderbeine beginnen an der Halsgegend, während die Hinterbeine einen speziellen Bogen haben, auch an der Form der Pfoten an sich ist erkennbar ob es sich um Hinter- oder Vorderbeine handelt. Ich wiederhole mich, aber seht euch Bilder oder im besten Fall richtige Hunde an, lernt zu verstehen was ihr zeichnet, ehe ihr es zeichnet. Dabei ist es egal, in welchen Stil oder mit welcher Genauigkeit gezeichnet wird, aber Verständnis von den Dingen, die gezeichnet werden, erweitern den Spielraum eurer Werke.

Das schöne an Hunden im Anime/Manga-Stil ist es, dass es ebenso möglich wird die Formsprache der Gesichtsausdrücke zu übernehmen und so eure Doggos noch knuffiger wirken können. Große Animeaugen und kindliche Proportionen machen eure Doggos zu den knuffigsten Kreaturen auf allen sieben Weltmeeren. Natürlich ist es hierbei auch hilfreich die Proportionen zu verniedlichen.

dogs1.jpg

Alles wird kleiner und zusammengequetschter. Hunde sind hierbei ein wenig wie Chibis. Vereinfachen erhöhen den Kawaii-Faktor, genauso wie die riesigen Köpfe. Dies funktioniert zum Glück auch ohne die Hilfe der Zusammenquetschung, alleine über den Einsatz von einfachen Formen.

Vereinfachen, um das Ganze dann wieder komplizierter werden zu lassen. Ein Tipp, der viel dabei hilft selbstständig ohne Vorlagen zu zeichnen. Einfache quardratische Formen sind schnell einmal aufs Papier gebracht, das Denken, herumexperimentieren kann also ohne Sorgen einfach gemacht werden, erleichtert das Wegradieren, so gemein das klingt. Ein jeder von uns hat zig tausend schlechte Zeichnungen in sich und sie alle müssen einmal raus, denn Übung macht bekanntlich den Meister und Verständnis erleichert den Weg dahin.

Auf der Nyancon waren wir nur eine kleine Runde, deshalb gab es eher einen offenen Austausch mit Gesprächsrunde 🙂 ich hoffe für diejenigen, die sich das hier durchlesen ist der Kurzinput doch ein wenig hilfreich.

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