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Mein erstes Mal in Japan =O

Japan fasziniert Künstler seit jeher, so wurden viele hervorragende Künstler des letzten Jahrhunderts von seiner Kultur geprägt. Anfang des Jahres gab es die Ausstellung „Faszination Japan“ im Kunstforum Wien, nie hätte ich es mir dort zwischen all diesen Gemälden erträumt, dass ich wahrlich dieses Jahr noch einen Fuß auf diesen unbekannten Kontinent setzen würde, doch aus dem Traum wurde Realität. Wie ist es eigentlich so das erste Mal in Japan?

Random SideFact zu Beginn, als ich in Japan war hat gerade ein Hashtag getrendet, der sich mit der Erfahrung des ersten Males näher beschäftigte. Fand ich schräg, auch wenn klarerweise ein anderes erstes Mal gemeint war ;D Guckt doch auch bei meinen Dokomibericht vorbei, wenn ihr euch für Anime/Mangaveranstaltungen interessiert, ein weiteres erstes Mal voller fehlender Erotik, aber kommen wir einmal zu der Reise. Über Bikkle Guy habe ich schon während der Reise gebloggt. Mein großes Reisedrama mit Action, Romance und einer riesengroßen Portion Freundlichkeit. Sehr empfehlenswert zum Nachlesen.

Mir wurde von vielen erzählt, dass sich die Japaner nicht trauen würden mich anzusprechen, mich regelrecht meiden, aber dem war nicht ganz so. Positiv wie leider auch negativ, aber es gibt immer Ausnahmen und ungute Leute, leider überall. Ja, ich wurde angesprochen und nein, nicht nur mit grottigen Englisch… obwohl das auch. Manche Erlebnisse waren nett, manche echt grauenhaft, aber alles in allen waren die meisten Leute sehr freundlich.

Unser Reiseplan sah ein paar Tage in Tokyo vor, dann Osaka samt Umgebung erkunden, Nagoya, Ito und wieder Tokyo. Dafür hatten wir uns den 7 Tage Railpass genommen. Städte die über dies hinaus noch besucht wurden waren Himeji Castle, Kobe, Kyoto und von mir allein Nara. Ich fand die Zeit alleine aber auch sehr schön. Auf Entdeckungsreise im fremden Japan. Aw, sowas wollte ich schon mein ganzes Leben einmal machen. Leider wurde ich mitten in der Reise, Ende Osaka Anfang Nagoya, etwas kränklich. Dies hat sich dann durch die dauernden Klimaanlagen so ausgeweitete, dass ich zurück in Tokyo wirklich meine Stimme für einen Tag verlor.

Gerade noch mit Müh und Not mit Chochi in Akihabara gequasselt, dann zurück im Apartment war meine Stimme völlig weg. Am nächsten Tag bin ich also nur zwischen Shinagawa und Setagaya herumspaziert und habe versucht jede Gelegenheit zu meiden, die Reden erfordert hätte. Puh, etwas Pech gehabt, aber es gab auf der ganzen Reise auch so viele schöne Erlebnisse.

Die ersten Tage in Tokyo war ich alleine mit meinen Onlinebekannten beim Skytree und den Tempel Sensoji. Nakano waren wir auch mal. Sein Freund hatte sowas wie ein Date mit einer chinesischen Freundin. Da es ein Koffermissgeschick gab, war ich am nächsten Tag allein auf mich gestellt. Er beim Koffer abholen, sein Freund bei der Freundin, ich alleine in Tokyo. Wir hatten herausgefunden, dass es ein Tempelfestival bei Sensoji gab und so begab ich mich dorthin. Pärchen soweit das Auge reichte und viele Touristen, die sich unter die Einheimischen mischten.

Es war wirklich toll und so ein Glücksfall. Ich möchte noch einmal getrennt über Tempelfestivals bloggen 🙂 sowie zahlreiche andere kleine Themenschwerpunkte der Reise, aber das dauert noch. Von dem Festival ging es zumindest erstmal nach Shibuya. Hachiko besuchen!

Ich glaube ich habe den ganzen Bezirk gehend umrundet. Es machte einfach so einen Spaß die Stadt zu entdecken. Als Touristin liebe ich es mir Zeit zu nehmen mein Reiseziel kennen zu lernen und nicht nur blind von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu rennen, sondern auch einfach das gerade hier und jetzt, an diesem Ort sein, zu genießen.

Der nächste Tag war dem Meji-Shrine gewidmet und wir liefen auch ein wenig in Harajuku herum unterwegs zum Line-Shop. Danach ging es noch einmal nach Shibuya und dann heim in unser Appartment, denn am nächsten Tag stand schon Osaka auf den Plan.

*arrived xD or should I say Art-Dived! Drew a lot in the Shinkansen.

Dotonbori und die Space Station waren unser Ziel des Tages, nach einer langen Shinkansen Reise. Mein Hightlight in Osaka war ganz eindeutig die Space Station, eine fancy Gaming Bar mit Videogame inspirierten Cocktails. Ich war so aufgehypt nach dem Besuch, was von meinen zwei Mitreisenden auf den Alkohol zurückgeführt wurde ^///^ but sorry I wasn’t drunk, I was just me when I enjoy stuff. Ich mochte die Gaming Bar wirklich gerne, auch das nach Japan fliegen und dann in irgendeiner Bar einfach RetroGames zu zocken. Es war wie ein wahrgewordener Traum. Mit so simplen Sachen macht man mich glücklich, aber dafür so richtig.

Der nächste Tag war dem Himeji-Castle gewidmet und abends im Dunkeln wurde noch in Kobe der Hafen bestaunt. Es war ziemlich hübsch, genauso wie Dotonbori voller Leuchtreklame.

Himeji-Castle folgte mein kleines Nara-Abenteuer. Samt meiner kleinen Shojo-Story. Ich hätte nicht gedacht, dass solche Sachen echt passieren. Dir wird komplett lässig ein kühles Getränk an den Arm gehalten und der Tag beziehungsweise die Nacht gerettet. Ich hatte mich schon vor meinen inneren Auge unter irgendeiner Brücke schlafen sehen. Es ist ein Szenario, das man eben aus Shojo-Mangas zur Genüge kenne, verloren irgendwo und der freundliche Retter eilt herbei, aber nie hätte ich gedacht, dass dies auch in der Realität passiert. Ich habe mich so darüber gefreut. Er war wirklich so lieb und nett. Kein Danke dieser Welt bringt zum Ausdruck was ich in diesem Moment gefühlt habe. Die Rettung schlechthin.

Der hate-Typo des Tweets war leider sowas wie ein freudscher Verschreiber. Meine Mitreisenden waren zu der Zeit gerade ziemlich gemein, da war so eine Freundlichkeit von außen wirklich das allergrößte. Hat ein wenig den Glauben an die Menschheit zurückgebracht. In Nagoya danach hat, wie erwähnt, nur leider das Rumkränkeln begonnen. Ich dachte zuerst nach einer Runde Schlaf ich bin wieder fit, doch am nächsten Tag merkte ich das Gegenteil und bin daraufhin einfach in der Nähe des Hostels und des Bahnhofes herumgewandert. Ein ruhiger Tag für Zwischendurch. Entspannung muss auf so einer langen Reise auch einmal sein.

Meine Haut ist übrigens in Japan total durchgedreht, hat dauernd gejuckt und war richtig ungut, sonst macht sie das nur wegen meinen tausenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber diese ließen sich lustigerweise in Japan besser meiden als bei uns. Gesalzener Reis, die Lösung all meiner Probleme xD Es klingt traurig, aber ich war so begeistert davon. Ich habe jedenfalls in Nagoya begonnen mir die japanische Skincare Routine anzueignen. Für Europa funktioniert sie nicht so gut, aber ich war vor Ort wirklich fasziniert, sie ist so ganz anders als die europäischen. Und nein, darüber blogge ich nicht, no Beautyblog at all. Viel eher bekommt ihr noch einen schönen Sammelfotopost, wenn ich mich mal entschieden habe über welche Zwischenstopps der Reise ich genauer blogge. Apropos Stopp…

Ein kleines Mount Fuji Bild aus dem Zug auf unserer Reise aus Nagoya.

Ito war unser nächster Stopp. Eine kleine Hafenstadt auf der Halbinsel Izu. Dort haben wir zweimal Onsen besucht, natürlich getrennt nach Weiblein und Männlein. Dies ist in Japan sehr üblich, aber historisch gesehen wurde es erst vom Westen eingeschleppt. Ich hatte das Glück zweimal ein Freiluftonsen zu haben. Ein Traum! Es war so entspannend, alleine für einen Onsentrip würde sich die nächste Reise schon lohnen.

Vor allen jetzt wo ich weiß wie es sich richtig gehört. Tehihi… ja… nehmt die Badeschuhe nicht mit rein in das Bad… pls not. Die erste Schuhablage war aber auch ganz schön versteckt ^///^ ähm… jooo…. Onsen sind japanische Heißwasserquellen und für all jene, die es gerne wollig warm entspannend haben, zu empfehlen.

Zurück in Tokyo habe ich am ersten Abend gleich mal Chochi in Akihabara getroffen. Wir sind einfach quer rumspaziert und haben geredet. Chochi war mit ihrem Freund verreist und so sind wir einfach so dritt einmal Akihabara auf und ab spaziert. Haben Karpador Taiyaki probiert und ich habe versucht so wenig wie möglich zu reden, da meine Stimme schon ganz schön den Geist aufgegeben hat. Klimaanlagen in Japan sind nichts für die etwas empfindlicheren Kehlköpfe 😉 das abwechselnde Kalt und Megahitze ist mir nicht so bekommen. Am nächsten Tag bin ich es leider also wieder ruhiger angegangen und einfach in der Gegend herumspaziert.

Überraschenderweise entdeckte ich bei Uniqlo, dass mir doch normale Small-Klamotten in diesem Land passten. Ein Wunder! Ganz so wie daheim! Die internationaleren Shops hatten schon was. Large-Klamotten haben mir zwar in einem Shop in Osaka auch gepasst, aber die Schnitte waren ein Horror. Ich habe übrigens auch ein Tanktop gekauft und musste so lachen. Es hatte einen eingenähten BH, gab keine normalen, und meine Cup-Größe war der Wahnsinn. Meine Miniboobies waren auf einmal F, wahrlich ein F-Cup. I am not kidding. Das da unten ist es übrigens. Der Rest des Tops war viel zu schlabbrig, aber zumindest die Oberweite saß perfekt ( ^_~ ) Das hat mir den Tag mit mehr als nur einen Lachanfall versüßt.

Am nächsten Tag war Shopping Tag. Ich guckte mit meiner Onlinebekanntschaft nach Harajuku in den Sailor Moon Shop, dann trafen wir in Shibuya wieder seinen Freund, lungerten etwas beim Don Quijote herum. In Harajuku kaufte ich beim Lineshop noch Souvenirs für einen Freund von mir und dann ging es ans Gyoza essen. Wieder alleine, aber abends ging es gemeinsam zum Tokyo Tower. Dort besuchte ich wieder ohne die zwei den Tokyo One Piece Tower, über den ich auch nochmal extra bloggen möchte ;D Ein kleiner Themenpark, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist.

An meinen letzten Wochenende machte ich eine wahnsinnige Tokyo Sightseeingtour, Shinjuku, Roppongi, Odaiba, nochmal Skytree und am anderen Tag alles um die Tokyo Station herum. Der Kaiserpalast Tokio, Ginza und die Gegend um Nihombashi standen am Plan. Lustigerweise habe ich mich an beiden Tagen ganz zufällig zu Pokemoncentern verirrt und ein Hawaiievent mit lauter süßen Tänzerinnen erlebt xD war eigentlich nicht so geplant. Ansonst wurde einfach die Gegend genossen und sich alles angeschaut. In Odaiba konnte ich natürlich nicht am megacoolen Gundam vorbeilaufen.

Nais Ass, don’t ya think? xD

Ein richtiger Gundam in Tokyo, das ist einfach immer noch mega. Bei meinen nächsten Besuch versuche ich auch die Nachtshow zu erwischen. Der Shonen Jump Store und der Disney Shop wurden dort vor Ort auch nochmal kurz besucht. Ich habe eindeutig zu viel auf der Reise eingekauft, aber es war auch so toll. Vieles natürlich zum Herschenken oder für Familie 🙂 hier mal ne kleine Souvenirfotogallerie.

Für mich war diese Japanreise nur der Anfang, einfach in lockerer Manier einmal einen Blick in das Traumreiseziel meiner Kindheit zu werfen. Das Land an sich war fantastisch, umso mehr freue ich mich auf das nächste Mal! Ganz ehrlich, ich kann es gar nicht erwarten, es gibt noch so viel zu tun und zu sehen ^_^ das wird ein Spaß!

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