Books, Reviews

Sacré Bleu von Christopher Moore

Sacré Bleu von Christopher Moore heißt auf Deutsch Verflixtes Blau. Es wurde 2012 herausgebracht und ist den Genre der Historischen Fiction, Mystery und natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz. Ich habe mir wie so oft die englische Originalversion zu Gemüte geführt, die besonders durch ihre Covergestaltung besticht.

Inhalt

Sacré Bleu, das heilige Blau, erzählt die Kunstgeschichte neu. Es geht um den Selbstmord von Vincent van Gogh, doch Lucien Lessard und Henri Toulouse-Lautrec hegen so ihre Zweifel an dem Tatbestand. Ein Stalker von Vincent, der „Colorman“, und seine plötzliche Angst vor einem bestimmten Blauton werfen Fragen auf. Eine verrückte Reise durch das Paris des späten 19 Jahrhunderts erwartet die Künstler, wie auch die Lesenden.

Eigene Meinung

Wenn ein Buch damit beginnt, dass man sich schmunzelnd in die Kunstgeschichte begibt, dann kann es ja nur heiter werden. Die Dialoge waren ein Traum, der teils trocken pragmatische und dann surreale Humor ein Erlebnis. Zusammen mit den Künstlern wird sich auf ein Mystery Abenteuer begeben, dass die Kunstgeschichte anständig auf den Kopf stellt. Die Fragen nach Vincents Tod und nach dem Blau ziehen sich durch das Buch. Die Verweise auf die Kunstgeschichte teilweise so abstrus und dann wieder so Nahe an der Realität, denn selbstverständlich hat das Blau die Fähigkeit die Zeit zu stoppen, wie sonst wäre es Monet je möglich gewesen seine berühmten Momentaufnahmen zu malen, doch nicht etwa in dem er tagelang immer nur in einen kleinen Zeitfenster an den Bild weitermalen konnte… sowas konnte doch unmöglich ein Tatsachenbestand sein. Natürlich erleichtert grundlegendes Kunstgeschichteverständnis die Lesung der Geschichte und das Verständnis des Humors, aber auch ohne gibt es einiges zu entdecken. Im Buch selbst sind schwarz-weiß Bilder für die Geschichte bedeutender Bilder abgebildet und ich habe das Buch wirklich genossen. Situationskomik, Ablenkungen, wirre surreale Gespräche, I am sold. Meiner Meinung nach ergibt sich nach einiger Zeit einfach ein bestimmter Flow in der Geschichte, ich kicherte, las weiter, genoss die Absurdität und das Verdrehen der Geschichte. Das Buch war wie ein kleines Geschenk. Mir gefiel die Verflechtung von Kunstgeschichte und den Humor von Christopher Moore. Bücher, die an die Realität angelehnt sind und doch so viel mehr aus ihr machen. Ich finde davon kann es einfach nie genug geben, besonders wenn dann endlich einmal etwas zum Lachen ist und nicht zu Tode betrübend ;D

Fazit

Der Handlung ist gut zu folgen, sie wirkt verrückt, aber in der guten Art mit viel Humor, teils sarkastisch und ist auf keinen Fall etwas für Leute, die dies nicht vertragen. Ich hatte Spaß beim Lesen und mein Kunstgeschichtewissen hat den ein oder anderen Dialog einfach noch fantastischer, komischer und verdrehter gemacht. Dies ist aber nicht nötig um das Buch zu genießen, da es auch so richtig lustig geschrieben war und es genauso spannend ist danach in die Welt der großartigen Impressionisten zu fallen.

Für Zusatzinformationen zum Buch und zur Kunstgeschichte dahinter empfehle ich den Blog SacreBleu.me von Christopher Moore.

Ein Gedanke zu „Sacré Bleu von Christopher Moore“

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