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How to Draw Doggos – cute and not so cute

Auf der Nyancon gab es heuer einen kleinen Doggo Zeichenworkshop, nachdem ich diese letztes Jahr mit den Katzen beehrt habe. Einen Teil des Katzentutorials habe ich übrigens auch in einem kleinen Mischmasch Büchlein veröffentlicht 🙂 mehr Infos dazu demnächst.

Doggos Zeichnen

Willkommen beim Doggo zeichnen. Wichtig für das Zeichnen eines Doggos ist auch wie bei dem Kemonomimi Workshop erwähnt, die 3-Dimensionalität.

Vorne und hinten ist wichtig, sowie Schatten gegenüber flachen Flächen. Aber mehr dazu am besten bei den Kemonomimis nachzulesen 😉
dog3.pngDer wichtigste Punkt für Hundeohren ist es aber mit der Überlappung zu spielen und auch damit um welche Rassen es sich handelt. Hierzu google man sich seine liebste Rasse oder gucke einmal durch das Verzeichnis, um sich näher mit dieser zu beschäftigen. dog2-e1539791831655.png

Eine der Aufgaben aus dem Workshop war es einen Hund mit eher glatten kurzen Haaren zu zeichnen und einen wuschligeren. Die Ohren, die Kopfformen, aber auch charakteristische Haarlängen helfen beim Darstellen von bestimmten Rassen.

Natürlich hat auch jeder Hund einen anderen Körperbau, aber für den Workshop wurde sich an größeren Hunden orientiert, um das Prinzip der Beine zu erklären, so sind Hundebeine keine Striche, die einfach nach unten weitergehen. Die Vorderbeine beginnen an der Halsgegend, während die Hinterbeine einen speziellen Bogen haben, auch an der Form der Pfoten an sich ist erkennbar ob es sich um Hinter- oder Vorderbeine handelt. Ich wiederhole mich, aber seht euch Bilder oder im besten Fall richtige Hunde an, lernt zu verstehen was ihr zeichnet, ehe ihr es zeichnet. Dabei ist es egal, in welchen Stil oder mit welcher Genauigkeit gezeichnet wird, aber Verständnis von den Dingen, die gezeichnet werden, erweitern den Spielraum eurer Werke.

Das schöne an Hunden im Anime/Manga-Stil ist es, dass es ebenso möglich wird die Formsprache der Gesichtsausdrücke zu übernehmen und so eure Doggos noch knuffiger wirken können. Große Animeaugen und kindliche Proportionen machen eure Doggos zu den knuffigsten Kreaturen auf allen sieben Weltmeeren. Natürlich ist es hierbei auch hilfreich die Proportionen zu verniedlichen.

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Alles wird kleiner und zusammengequetschter. Hunde sind hierbei ein wenig wie Chibis. Vereinfachen erhöhen den Kawaii-Faktor, genauso wie die riesigen Köpfe. Dies funktioniert zum Glück auch ohne die Hilfe der Zusammenquetschung, alleine über den Einsatz von einfachen Formen.

Vereinfachen, um das Ganze dann wieder komplizierter werden zu lassen. Ein Tipp, der viel dabei hilft selbstständig ohne Vorlagen zu zeichnen. Einfache quardratische Formen sind schnell einmal aufs Papier gebracht, das Denken, herumexperimentieren kann also ohne Sorgen einfach gemacht werden, erleichtert das Wegradieren, so gemein das klingt. Ein jeder von uns hat zig tausend schlechte Zeichnungen in sich und sie alle müssen einmal raus, denn Übung macht bekanntlich den Meister und Verständnis erleichert den Weg dahin.

Auf der Nyancon waren wir nur eine kleine Runde, deshalb gab es eher einen offenen Austausch mit Gesprächsrunde 🙂 ich hoffe für diejenigen, die sich das hier durchlesen ist der Kurzinput doch ein wenig hilfreich.

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Kemonomimis zeichnen

Dieses Jahr gab es auf der AniNite einen Kemonomimi Workshop 🙂 Ich danke allen Leuten, die vorbei geguckt haben. Hier am Blog kommen viele Workshops als kurze Schritt für Schritt Anleitung rüber, aber mein eigentlicher Schwerpunkt ist es bei dem Workshops im Gespräch die Problemfelder herauszufinden und dort vor Ort zu helfen, denn nur wenn wir unsere Community pflegen und füreinander da sind, dann kann sie auch wachsen. Dies hier dient nur als eine kleine Auffrischung und Zusammenfassung. Falls weitere Fragen bestehen oder ihr Anregungen für andere habt stehen euch die Kommentare gerne zur Verfügung.

kemonomimi

Workshop-Ziel

Ich habe für jeden meiner Workshops ein heimliches Ziel, das nicht ganz rüber kommt, aber das man sich als erworbene Kompetenz vorstellen kann mit der man am Ende nachhause schaut. Das Ziel dieses Workshops war es die Vereinfachung von Formen als Hilfmittel für die Posen von Kemonomimis zu vermitteln. Natürlich wurde auch wieder ein wenig Geschichte angeschnitten, wenn auch nur wenig. Den Beginn hat ein kleiner Exkurs in die Welt der Kemonomimis gemacht und wer sich für die Hintergrundgeschichte von Catgirls interessiert, den lege ich diesen Link nahe, besonders der Anfang ist der interessantere Part 🙂 mit der Verbindung zu Bakeneko und den Yokais. Hier gibts noch nen Link mit vielen Animebeispielen und eine weitere Liste mit Beispielen Kemonomimis, die extra mal keine Catgirls sind ;D

Beliebsteste Kemonomimi-Arten

Kemonomimi ist grob übersetzt japanisch für den Begriff  „Tierohren“ oft werden die Tiermenschen auch als musume bezeichnet, also nekomusume zum Beispiel. Neko für Katze und musume für Tochter, die Tochter einer Katze. Sie sehen komplett menschlich aus, doch Details wie Tierohren oder ein Schweif erzählen eine andere Geschichte.

Beliebsteste Arten sind also v.l.n.r. Usagimimi/Usagimusume, Okamimimi/Okamimusume, Kitsunemimi/Kitsunemusume, Toramimi/Toramusume, Nekomimi/Nekomusume, Nezumimi/Nezumusume, Ushimimi/Ushimusume, Inumimi/ Inumusume x2 und Umamimi /Umamusume. Also soviele Begriffe – vom Hasen, Wolf, Fuchs, Tiger, der Katze, der Maus, der Kuh, den Hunden bis hin zum Pferd. Das Internet ist voll mit ihnen, also macht man sich auch gleich mal am besten selbst auf die Suche wenn eine Unterart besonders interessant wirkt.

Allgemeine Tipps

Neben den Lernen vom Zeichnen per se, ich verweise hier auch auf den Foxgirl Zeichenworkshop vom letzten Jahr, gibt es verschiedene grundlegende Zeichentricks, die auf alle der Kemonomimi angewendet werden können.

Ohren flach einfach draufgezeichnet können funktionieren, aber wirken nicht sehr anschaulich, weil das wichtigste Element noch fehlt. Die Dreidimensionalität.

Alleine durch so etwas simples wie ein Vorne und Hinten, das klar erkennbar ist, lässt sich Dreidimensionalität vermitteln. Seht euch die ersten Ohren hier oben genauer an. Ein Teil ist weiter vorne und der andere weiter hinten und dies wird nur duch wenige Linien vermittelt. Das Simple Prinzip von vorne und hinten hilft also schon Zeichnungen auf ein neues Level zu heben.

Draw my Body

 

Vereinfachungen im Verständnis erleichtern es kompliziertere Formen wieder zu geben.

Die selben Formen von vorne, kommen auch in anderen Perspektiven vor, in einem weiteren Schritt auch im dreidimensionalen Zeichnen. Körper haben Volumen. Sie sind nicht flach und das obwohl wir auf einen flachen Papier zeichnen. Das Vermitteln von Dreidimensionalität auf dieses flache Medium macht die ganze Magie aus. Ich selbst helfe mir hierbei mit Rundungen, oder wie bei den Meerjungfrauen erkennbar mit dreidimensionalen Konstrukten.

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Flach ist der Start, doch alleine durch das Verständnis, dass es sich nicht um reine flache Formen handelt und wenn dies zeichnerisch auch dargestellt wird, kann 3-Dimensionalität generiert werden. Überlagerungen von verschiedenen Ebenen helfenauf einfache Art das Gesehene dreidimensionaler wirken zu lassen.

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Bilder in einfache Formen zu zerlegen kann beim Verständnis helfen, denn hierbei geht es nicht darum etwas genau wieder zu geben, sondern um einen Schritt davor. Was ist das Wiedergebene? Wie ist es aufgebaut? Welche Grundformen sind erkennbar? Und einen Schritt weiter, welche geometrischen Grundformen sind darin erkennbar? Seht euch den Aufbau von anderen Zeichnern an, rekonstruiert diesen in euren Kopf und lernt somit auch ein Werkzeug für das selbstständige zeichnen.

Inspiration

Dies waren ein paar grundlegende Tipps. Mal von der Frage abgesehen warum Kemonomimi immer Haare über den Bereich des Kopfes haben an dem unsere normalen Ohren wachsen.

Ja, es würde einfach seltsam aussehen, deshalb sind die Haare ein willkommenes Mittel um den Bereich zu verstecken, das ist uns ohnehin schon irgendwie klar gewesen. Auch werden die Ohren meist lieber leicht seitlich angesetzt, damits mit der Erklärung der Hörkanale noch funktioniert. Echte Tiere können eine wunderbare Vorlage und Inspiration für Kemonomimi sein, deshalb ist der nächste Schritt einfach mal raus gehen um die eigene Fantasie neu zu entdecken.

Von der Inspiration für das Gewand, natürlich den Ohren, bis hin zu den wuschligen Haaren, zu dem das Fell oder die Haare eines Stieres verleiten. So vieles kann das einfache Bild eines Tigers oder eines Stieres entfachen.

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Tengu Bishonen Zeichnen

Was sind Tengus?

daitengu
https://www.tofugu.com/japan/tengu/

Tengus sind bekannt als Yokai, Kreaturen aus den japanischen Glauben, die mit Monstern gleichgesetzt werden können. Anders als die anderen Yokai sind Tengus aber mehr kleine Götter. Bekannt als roter Goblin mit langer Nase oder als Krähenmenschen. Die erstere Variation ist die verbreiterte, bekannt unter den Namen Daitengu und die anderen unter den Namen Karasutengu.

Der Karasutengu entführt die Menschen, während der Daitengu sie schlimmstenfalls aufisst ;D Im Workshop bin ich noch näher auf die Geschichte der Tengus und des Wortes eingegangen, aber hier verweise ich für Interessierte einfach auf den Link unter dem Daitengu Bild. Ein wirklich toller Artikel zu den Tengus.

Dtacticser Karasutengu, übersetzt Krähentengu, wird meist als Mensch mit Krähenkopf dargestellt, in Animes und Mangas hingegen oft als schöner Jüngling in Mönchkleidung und schwarzen Flügeln anzutreffen. Oft spielen sie in Yokai Geschichten eine Rolle und in extremeren Fällen sind die einzigen Hinweise auf ihr Tengu sein die Fähigkeit zu fliegen. Beispiele dafür findet man in Kamisama Hajimemashita, Suzukaze no Hito,Ayakashi Tennen Beans, Kamisama Kiss, Tactics etc…

Bishonen Zeichnen

Als Bishonen, oder auch Bishies, werden wunderschöne Jungen beschrieben. Sie brechen die Gendergrenzen und sind in Japan sehr beliebt. Ein männlicher Teenager von außergewöhnlicher Schönheit und mit weiblichen Merkmalen. Sie sind sehr ambivalent, ein wenig schon in den queeren Bereich, da sie zumeist in Mädchenmangas und Shonen-Ais vorkommen. Ihre Schönheit ist jedoch nur von kurzer Dauer, da sie endweder erwachsen werden oder eines bitteren Todes sterben.

Augen

Die typischen Bishonen Augen sind spitz, doch es gibt unterschiedliche Stile. Das Andeuten von delikaten Wimpern ist keine Seltenheit. Nur jüngere Kinder haben größere Augen, die typischen Bishieaugen sind jedoch spitz ;D Von vorne sind Augen sehr leicht darzustellen, für weitere allgemeine Vertiefungen verweise ich auf die Links unten beim How to Draw Anime Eyes-Tutorial.

Nase und Mund im Gesicht

Beim Bishonen Tengus sind die Münder und Nasen lang und breit, also nicht so hervorstechend wie beim Daitengu, aber idealisiert in die Länge gezogen. Doch nicht nur ihre Nasen sind lang und ihre Augen spitz 😛 dasselbe gilt auch für ihre Gesichter.


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Lange spitze Gesichter und ein Hauch von Weiblichkeit. Sie verkörpern ihr eigenes androgynes Ideal von Männern, während ihr Gegenpart die Bishojo mehr durch Niedlichkeit punktet, auch mehr in den Bereich moe. Bishonen hingegen spielen viel mehr mit der Wahrnehmung was Männlichkeit ausmacht und strahlen Eleganz aus. Wichtig ist die Annäherung an das weibliche Aussehen und viele Vertreter von Bishonen wären typische uke in einer Geschichte ^^

Beim Gesicht sind die Augen mittig des Kopfkreises und horizontal  kann nochmal von der Mitte ausgegangen werden. Ein Auge passt als Abstand zwischen den beiden Augen von vorne und die Ohren sind genauso lang wie die Nase. Zwei Punkte an denen sich an jeder Perspektive orientiert werden kann.

Kopf vertiefen

Für unseren Tenguworkshop haben wir uns näher mit der Vorderansicht beschäftigt, obligatorisch gab es aber noch eine kleine Folie zu der Seiten- und Dreiviertelansicht. So wie den coolen Kastentrick, wenn man sich schwerer mit der Position des Gesichtes tut.

Füße und Hände

Vorzeichnen ist wichtig, besonders bei Händen tun sich viele Leute schwer, doch zumindest einfache Hände kann man durch das Umwandeln in Grundformen sehr einfach darstellen, ehe man mehr Details einarbeitet. Ich fand es sehr hilfreich, dass eine Seite von den Fingern immer die gerade und die andere die runde ist. Von oben natürlich nicht so 😛 da gibts nur Wurschtfinger, aber der Daumen von der Seite gibt einer flachen Hand schon mehr ein Handgefühl. Füße sind durch Vorzeichnen ebenso vereinfachbar. Die Mischung aus Dreiecken, Rechtecken als Vorzeichnung und dann das ganze kurviger gestalten kann viel erleichtern.

body

Bishonen sind etwas größer als normale Anime/Manga Figuren ;D rechnet am besten mit 8 Köpfen. Zum Vergleich am besten bei den Foxgirls und den Meerjungfrauen vorbeischauen ;D Männerkörper werden allgemein auch eher kantig und gerade gezeichnet, ganz im Gegenteil zu den gebogenen Frauenkörpern.

Vorzeichnen hilft immer ;D Ob Posing oder einzelne Teile eines Körpers. Zuerst ganz grob, damit es nicht so wehtut wenn man doch noch mal was wegradieren muss.

Flügel zeichnen leicht gemacht

Gelenke der Vögel

Ein kleines Schemata um die Gelenke im Flügel eines Vorgels zu vereinfachen, und zu verstehen.

Varianten von Flügeln

Karasu Tengus können durch unterschiedliche einfache Flügelarten dargestellt werden. Wichtig ist die Farbe, also von einfärbig schwarz zerfranst zu unterschiedlich unterteil bis hin zum Einzeichnen jeder Feder einzeln. Der Einsatz des reinen Umrisses kann für Anfänger einiges erleichtern, während Profis sich genauer mit den Federaufbau beschäftigen und anhand ihres Federverständnisses ;D nicht nur der Tuschefeder beginnen können richtige detailreiche Meisterwerke zu erschaffen.

Federnaufbau

Das hier ist nur ein vereinfachtes Schema, das ich mir über die Jahre angeeignet habe. Die oberen Federn sind alle rund, sowie die inneren, näher am Körper anliegenden. Im Gegensatz dazu sind die äußeren Federn eher spitz. Die beschreibungen reichen von Spitz- zu Rund-, zu Schwungfedern mit Hand sowie Armschwingen und den Schirmfedern. Das ganze Konzept verkompliziert es etwas, jedoch ist beim Zeichnen von Federn die Beobachtung der Realität oder von Vogelfotos dringend anzuraten. In der Nähe des Körpers hängen Federn zudem meist schlafer nach unten.

Herangehen kann man also auf die unterschiedlichen Arten an Federn. zu Beginn das Einzeichnen der kurzen oberen Federn, ehe der Flügel Schritt für Schritt aufgebaut wird. Mir persönlich reicht es bei Flügeln wenn ich oben ein paar Federn andeute und dann die langen Schwungfedern unten weiter. Bei all dieser Vereinfachung sollten jedoch nie die Gelenke vergessen werden.

abschluss

Tengus werden gerne als Männer mit Bart oder Vogelschnabel dargestellt, besonders wenn es sich um die Karasutengus handelt. Dabei ist der kleine Mönchshut nicht zu vergessen ;D

Das wars mit den Workshop der Loricon ^_^ einen kleinen Einblick in meinen Besuch dort findet ihr hier, wenn ihr draufklickt. Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick gefallen und nicht vergessen, wenn man besser werden möchte gehört es noch dazu über ein Tutorial hinaus zu forschen, lasst euch von anderen Künstlern inspirieren, sucht Tengus in den Weiten des Internets und seid euch bewusst – dieses Tutorial ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang.

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Meerjungfrauen im Animestil zeichnen

Auf der Harucon gab es zu Pfingsten einen Meermenschen Zeichenworkshop, nicht nur die lieben Frauen hats getroffen. Aufgebaut habe ich diesen Workshop das erste Mal in Grundlagen und fachspezifisches, da viele grundlegende Fragen sich durch jeden Workshop ziehen.

Grundlagen

Vorskizzen sind euer Freund ;D inzwischen habt ihr das schon oft genug gehört und doch herrscht ein wenig die Einstellung vor, dass nur jemand der ohne Vorzeichnung gut zeichnen kann richtig gut ist. Großer Irrtum. Das Fehlen oder Benutzen von Vorzeichnungen ist kein Qualitätkriterium, sondern eher erleichtern Vorzeichnungen den ganzen Zeichenprozess. Das Zerlegen in geometrische Formen erleichtert die Planung eines Bildes und ermöglicht Spielereien mit Posen, die mit detailierten Zeichnungen eher schwer werden, da die Hürde alles wieder weg zu radieren höher ist.

Perspektivisch Zeichnen erleichtert sich durch den Einsatz eines Fluchtpunktes. Für nähere Infos googlen 😉 vielen sollte es aus der Schulzeit bekannt sein. Da wir unseren Körper aus geometrischen Formen aufbauen hilft das Verständnis der zeichnerischen Darstellung von 3-Dimentionalität nur weiter. Siehe die zwei schnell hingefetzten Bilder hier unten 😉 nicht an der Schönheit messen, sondern einfach mal um das Prinzip schnell darzustellen für Männer und Frauenkörper.

Meermenschen

Unsere Meermenschen können äußerlich in zwei verschiedene Richtungen gehen, natürlich mit hunderten von Zwischenstufen und hängt euch nicht nur an den beiden auf. Zu Beginn des Workshops sind wir die gebräuchlichen Unterscheidungen zwischen Männer und Frauengesichtern durchgegangen. Die großen und kleinen Augen, die runden Formen vs die kantigen. Die erste Aufgabe war es einen Kreis und ein Quadrat mit Charakteristiken im eigenen Stil zu versehen 😉

oberkörper

Weiterführend von den Gesichtern ging es zu den Körpern. Ich lade herzlichst dazu ein auch mit den Darstellungen zu spielen 🙂 der große Unterschied zwischen Meermenschen ist ja bekanntlich nur der Oberkörper.

propertionen

Proportionen von Animefiguren begwegen sich bei Chibis bei ca. 2-3 Köpfen und bei richtigen Figuren 6-7. Bei den Meermenschen kommt natürlich noch der Fischschwanz dazu 🙂 und wie ihr am Bild seht gehts dann noch etwas drüber wenn ein eleganterer Stil angestrebt wird von der Größe. Typischen Animeproportionen gibt bei den Foxgirls zum Nachlesen.

Der Unterteil von Meerjungfrauen ist auf die unterschiedlichsten Arten zum Darstellen, aber hinter all dem steht immer Dreidimensionalität. Hier haben wir oben ein paar typische einfache Positionen für den Unterteil bis hin zu Überlagerungen von Flosse und Unterkörper. Diese beiden Teile getrennt zu betrachten kann beim Konstruieren von Posen schon viel helfen.

Eigene Charaktere

–Männlich oder Weiblich oder gar ganz weg von der Teilung in zwei Geschlechter? –Kind oder erwachsen? Haare? Lang? Kurz? Verspielt? Charakter? Ist der Charakter nach außen sichtbar oder nicht? Ein Spiel mit Klischees? Welches Farbschema?

Und all diese Fragen  und mehr stellen sich beim Erstellen der eigenen Charaktere. Inspiration bei bekannten oder Lieblingscharaktere suchen ist bei dieser Fülle kein Fehler, aber passt auf, dass ihr nicht nur eine reine Kopie erstellt 😉

Bildaufbau

Den Abschluss dieses einstündigen Workshops machte ein kleiner Bildaufbau Input, wie auch unten bei den Foxgirls. Sowie das Betrachten von Unterwasserlandschaften 😉 zumindest Algen und Korallenriffe bieten die besten Inspirationen und sind auch für Anfänger einfach in Bildkompositionen einzufügen. Hier sehen wir oben bei den Bildern noch wie ein Bild aufgeteilt werden kann und wie sich perspektivisch geometrische Formen wie auch Charaktere verjüngen. Wenn ihr richtige Unterwasserlandschaften zeichnen wollt, vergesst nie, dass obwohl ihr stilisiert zeichnet doch die Realität euer Freund ist.

Die Zeichnungen von Glen Keane zu unseren Liebling Arielle leg ich euch bei der Gelegenheit noch ans Herz 🙂 es gibt einfach so viel dort zu sehen und zu lernen im Bezug auf dynamische Meerjungfrauen und ich halte dies eine gute Richtung um die Meermenschenthematik weiter zu vertiefen.

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Kimono Zeicheneinführung

Willkommen zum Kimono zeichnen 🙂 dies ist nur eine kleine Einführung und es wird geraten sich in den Weiten des Internets umzucken um mehr Input zu erhalten, aber wen einmal ein kleiner Einblick in die Kimonokunst interessiert, der ist hier herzlichst willkommen.

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Kimonos

Kimonos für junge Frauen waren lange Zeit aus der Mode, aber momentan zeichnet sich wieder ein Trend ab diese zu besonderen Festlichkeiten zu tragen. Ihr Stoff ist je nach Kimonoart aus Baumwolle(Yukata – luftiger Sommerkimono) oder Seide(die teuren).

Es gibt zwar verschiedene Arten von Kimonos:

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Sie alle haben gemeinsam, dass der obere Teil von rechts nach links herunterfällt. Nur Tote haben dies andersrum 😉 Hier gibts einen Link der den Aufbau von Kimonos genaustens erklärt, nur auf englisch. Das ganze Gewand wird von einen breiten Gürtel, den Obi zusammengehalten. Unter den Kimono ist meist noch eine Stoffschicht oben im Hals um den Schweiß abzuhalten. Ich selbst beginne meist mit dem Saum oben. Dieser fällt bei Kimonos immer in eine bestimmte Richtung, von rechts nach links, die rote Linie. Den Zwischenstoff beim Saum gegen den Schweiß habe ich euch hier auf den Bild blau markiert.

Auf den Fotos hier unten ist der Obi von auch von hinten sichtbar, da er von vorne doch sehr vereinfacht wird, was uns das Zeichnen aber nur erleichtert.

Kimonoarten

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Furisode: Farbenprächtiger, reich gemusterter Kimono mit sehr langen Ärmelschleppen; dem Dekor sind hier kaum Grenzen gesetzt.
Der Furisode ist der formellste Kimono für junge, unverheiratete Frauen.
Auch die Frau am Foto mit den roten Kimono trug einen Furisode.

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Tomesode (w): Der Tomesode ist die formellste der Kimono-Arten für verheiratete Frauen. Er wird z.B. zu Hochzeiten und anderen Festlichkeiten getragen. Das Muster verteilt sich ausschließlich über den Saum bis in Oberschenkelhöhe.

Unterart Kurotomesode am Chibibild: Sehr formeller Tomesode mit schwarzer Grundfarbe. Muster nur am unteren Rand des Kimono. Die Ärmelschleppe reicht bei seitlich ausgestrecktem Arm maximal bis zur Hüfte. 3 oder 5 Familienwappen (kamon) auf Brust, Rücken und Ärmeln.

Iromuji

Iromuji (w): Einfarbiger, ungemusterter Kimono.
Den Iromuji kann man für veschiedene Anlässe verwenden:

Mit 1, 3 oder 5 Kamon (Familienwappen) für formelle Anlässe (ähnlich Hômongi + Tsukesage)
Ohne Kamon für weniger formelle Anlässe und für den Alltag
Mit schwarzem Obi und gedämpfter Farbe als Trauerkleidung für entfernte Verwandte

Der Iromuji-Kimono ist gleichermaßen für ledige und verheiratete Frauen geeignet. Der Stoff kann strukturiert sein. Es gibt auch zahlreiche Kimonoarten die unten gemustert sind und nur auf einen Ärmel. Informationen hierzu könnt ihr auf dieser Webseite nachlesen.

In Animes kommen zumeist Yukata für Episoden mit Sommerfesten oder Furisode für reiche Fräulein oder in Episoden über das Mädchenfest vor. Wenn ein Blick auf die Ärmel geworfen wird ist der Unterschied recht schnell erkennbar.

Es gibt wie gesagt auch andere Arten von Kimonos, aber in dieser kleinen Einführung werden wir uns mehr auf die zwei oben genannten konzentrieren. Unterschiede sind also allgemein gesagt in Ärmellänge, Muster und Musterort, sowie der Farbigkeit zu finden. Also lange Ärmel bis fast zum Boden oder kurze bis zur Hüfte. Muster nur am unteren Teil des Kimonos, oder auf einen Ärmel und unten oder aber überall, ganz unbedeutend wo.


Die Mon (japanisches Emblem, ähnlich einen Wappen) stehen als Kamon für bestimmte Familien. Zumeist handelt es sich um Naturmotive. Die Mons sind in etwa seit der Samureizeit gebräuchlich. Wenn jemand viel Wert auf Details liegt können auch die kleinen Wappen noch eingearbeitete werden. Nur 1 Wappen ist am Rücken, 3 Wappen sind Rücken und vorne auf der Seite wie man es bei den kleinen Chibi im schwarzen Kimono sieht sieht. Die kleinen weißen Punkte am Rand. Und 5 sind zusätzlich noch auf den Ärmeln.

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Vorzeichnung

Vorzeichnungen sind wichtig und helfen besonders beim Zeichnen von Kleidung enorm. Ebenso beim Finden einer Pose. Hier in den Gif sehen wir die mögliche Herangehensweise an das Kimonozeichnen. Zuerst die Vorzeichnung und dann das schrittweise voranarbeiten. Ich selbst beginne immer zuerst mit den Körper, ehe ich mich an die Ärmel mache, da es auch bei schweren Posen immer die Möglichkeit gibt zu Radieren 😉 nur eben nicht zu fest andrücken.

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Ob digital oder analog, Vorzeichnungen sind unser Freund 😉 sie helfen besonders bei Kleidung um abzuschätzen wie diese fallen wird! In diesem Schritt ist das Gesicht und das genaue Design des Kimonos noch unwichtig. Besonders beim digitalen hat man den Vorteil mit verschiedenen Ebenen zu arbeiten und die Vorzeichnung einfach ausblenden zu können. Analog kann man sich hier mit einer färbigen lockeren Vorzeichnung helfen. Also zuerst einmal den Körper vorzeichnen ohne Kleidung, ehe die Kleidung angepasst wird. Für Tutorials zum Zeichnen von Mangafiguren verweise ich auf den Foxgirl Zeichenworkshop und den kommenden Tengu Workshop. Für das Gesicht gibts auch noch ein Augen Tutorial, aber das sollte alles erst nach den Körper folgen 😉 Wenn zuviel Mühe in Details gesteckt wird, fällt es umso schwerer falsche Vorzeichnungen wieder zu verbessern.

Wie ihr seht habe ich in diesen Tutorial mich eher auf einfache Posen konzentriert, die besonders beim Zeichnen von Mädchencharakteren sehr niedlich wirke und das oberste Ziel haben den Kimono in Szene zu setzen.

Chibis sind ca 3 Köpfe groß und normale Anime-menschlein 6 oder 7. Am besten abzählen bevor man sich an die Arbeit macht. Zuerst also einmal die Pose finden, dann den Kragen einzeichnen, den Obi und sich immer weiter vortasten.

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Los geht’s mit dem Kimono zeichnen. Zuerst wird ein Körper vorskizziert. Ich selbst beginne sofort mit den dreidimensionalen Figuren und keiner Strichzeichnung, weil ich die Räumlichkeit, dann schon in der Planung habe. Also zuerst einmal der Kragen bei mir. Dann folgt der Obi und der Rest unten. Wie ihr seht ist währenddessen immer dir Körperzeichnung darunter sichtbar.

Am Ende kommen noch die Ärmel dazu. In meinen Fall eher kürzere. Im nächsten Schritt kann der Körper unten endlich verschwinden und es wird sich an die Details gemacht.

Viele Fragen kommen euch jetzt wohl in den Sinn, wie „Wo Muster? Welche Frisur? Accessoirs im Haar? Schuhe? Beutel oder Schal?“ All das steht euch offen, aber viel leichter geht es zu Beginn doch mit etwas Inspiration.

 

Quellen

Bildquellen Fotos: Wikimedia Commons
Animes: Ano Hana, Himouto Umaru-chan!, Detektiv Conan, One Piece, Sailor Moon, Nisekoi, Lucky Star, Tokyo Ravens, Chūnibyō Demo Koi ga Shitai!
alle Zeichnungen selbst erstellt

Informationen:
http://kimono-kimono.de/welche-kimono-arten-gibt-es/
https://wafuku.wordpress.com/2009/03/04/mon-kamon-%E2%80%93-japanese-emblem-crests-%E2%80%93-vintage-antique-japanese-kimonos/

https://myanimelist.net/featured/891/Kimono_Yukata_Hakama_and_Other_Anime_Clothes

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How to Draw Anime Eyes

Wilkommen in der Welt der Anime-Augen. Dies hier sind die Teile eines Vortrages, den ich in ausführlicherer Form auf der Nyancon 2017 gehalten habe. Es wurde auch auf die Geschichte der Anime Augen eingegangen und die Bedeutung der unterschiedlichen Augenfarben. Doch diesen Teil spare ich mir für einen ausführlicheren Blogpost, hier gehts eigentlich nur darum endlich mit euch die Bilder des zeichnerischen Inputs des Anime-Augen Vortrages zu teilen. Ich wünsche viel Freude beim Durchsehen.

Augen Zeichnen

Animeaugen sind durch ihre Stilisierung sehr einfach zu zeichnen. Es wird mit den oberen Lid begonnen, ehe das Auge gezeichnet wird und die Pupille.

Augen Position

Die Position der Augen befindet sich auf der Linie, wo die Nase aufhört und auch die Ohren. In der Vorderansicht sind sie mittig von der einzelnen Gesichtshälfte aus beobachtet. In der Seitenansicht ist die Position des Auges weiter vorne und in der dreiviertel Ansicht wird die Vorderansicht nur leicht verdreht. Hier zwei eigene Beispiele, wo ich die Augenposition daneben aufgeschlüsselt habe.

Emotionen durch Augen und Augenbrauen

Anime Beispiele

weitere Augen Beispiele


Unterschiedliche Augen haben selbstverständlich unterschiedliche Wirkung und so kann es auch vorkommen, dass sie mal mehr passen und mal weniger, wie in den Beispiel oben zu sehen ist. Ein jedes dieser Augen hat seine Berechtigung, aber selbstverständlich wirken nicht alle gleich gut, wenn das Ziel ist einen knuffigen Chibi Augen zu zeichnen 😉

Weitere Augen Tutorials

Mangaka.de
Anleitung für Anfänger
Schnelles Augen Tutorial
Step by Step Manga Auge Cell Shading
Blurry Eye Tutorial

Eye Angle Libary

Reviews, Tutorials, Zeichnungen

ZeichenApps fürs Smartphone

Zeichnen, am Smartphone? Das geht ja nicht, viel zu klein, war der Gedanke in der Vergangenheit, wenn ich Leuten erzählt habe, dass ich am Smartphone zeichne, doch so denkt zum Glück schon lange niemand mehr in meinem Umfeld. Lasst euch von mir in die wunderbare Welt der ZeichenApps entführen und staunt ;D Weiterlesen „ZeichenApps fürs Smartphone“